2010-julio-29-trabajo-refugiados-25

Projekte soziokultureller Zentren

Eleonore Hefner von der Bundesvereinigung soziokultureller Zentren gestaltet mit ihrer Namensvetterin Doris Hefner einen Impuls zur Tagung. Es soll in dem Podiumsgespräch darum gehen, die externen Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Geflüchteten abzustecken. Es wird diskutiert, inwiefern die Museumsarbeit andere Bedingungen zu erfüllen hat, als frei arbeitende Bildungszentren. Vor allem der gemeinsame Wille zu gesellschaftlichen Veränderungen verspricht einen gewinnbringenden Austausch. Zum Einlesen in das, was soziokulturelle Zentren im Speziellen ausmacht, hier ein kurzer Blogbeitrag über die Arbeit von Eleonore Hefner.

„Interkulturelle Arbeit bedeutet für uns, die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft erlebbar zu machen. Dieser  Anspruch wird durch die Teilhabe in Bezug auf die Gestaltung des Programms, die Personalstruktur und die
Zusammensetzung der BesucherInnen erreicht und somit zur selbstverständlichen Praxis.“ Das ist eines von mehreren Statements, die das Leitbild Soziokultur auf der Seite des Bundesverbandes erklären. Eleonore Hefner ist hier als Vorstand des Kultur Rhein Neckar e.V. aktiv. Sie blickt auf eine langjährige Erfahrung hinsichtlich der Kulturarbeit in der Einwanderungsgesellschaft zurück.

img_6584

Ein Herzensprojekt, das bereits 2011 gelaufen ist, demonstriert sehr schön die Arbeitsweise soziokultureller Zentren, bei denen die Vernetzung unterschiedlicher Akteure eine wichtige Rolle spielt. In der Ludwigshafener Apostelkirche wurde eine Installation zum Thema „Alptraum Krieg – Der Traum vom Frieden“ gezeigt. Das Projekt entwickelten junge Flüchtlinge aus Afghanistan und dem Irak, die im Ludwigshafener Haus der Diakonie an einem Deutschkurs teilnahmen, zusammen mit Künstlern. Veranstaltet wurden die Rauminstallation und das Begleitprogramm vom Verein Kultur Rhein-Neckar in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Ludwigshafen-Hemshof und dem Diakonischen Werk Pfalz.

In einem aktuellen Projekt konzipiert der Verein Stadtspaziergänge, die einen kulturellen Impuls für die Willkommenskultur liefern und vor allem das gegenseitige Kennenlernen von Neubürgern und Einheimischen fördern. Wir freuen uns sehr auf Frau Hefners Impuls während der Tagung, bei dem die Erfahrungen mit solchen und ähnlichen Projekten sicher einen spannenden Austausch anregen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Top