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Projekte soziokultureller Zentren

Eleonore Hefner von der Bundesvereinigung soziokultureller Zentren gestaltet mit ihrer Namensvetterin Doris Hefner einen Impuls zur Tagung. Es soll in dem Podiumsgespräch darum gehen, die externen Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Geflüchteten abzustecken. Es wird diskutiert, inwiefern die Museumsarbeit andere Bedingungen zu erfüllen hat, als frei arbeitende Bildungszentren. Vor allem der gemeinsame Wille zu gesellschaftlichen Veränderungen verspricht einen gewinnbringenden Austausch. Zum Einlesen in das, was soziokulturelle Zentren im Speziellen ausmacht, hier ein kurzer Blogbeitrag über die Arbeit von Eleonore Hefner.

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Welcome Science

Philipp Diebels wird gemeinsam mit Dr. Ingo Höpfner auf der Tagung über „Welcome Science“ sprechen. Ein Projekt, das an der Universität Bielefeld organisiert wurde. Hier gibt er uns schon einen ersten Einblick in den Ablauf des Projektes.

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Kulturelle Bildung im transkulturellen Dialog

Im Untertitel zur Tagung sprechen wir vom transkulturellen Dialog. Diesen Aspekt möchten wir im heutigen Beitrag einmal näher beleuchten. Dr. Caroline Gritschke hat uns hierzu einen Beitrag übermittelt, der näher ausführt, welche Fragen zu stellen sind und in welche Richtung zukünftige kulturelle Bildung sich entwickeln sollte. Sie hat mit Dr. Maren Ziese ein Buch zu dem Thema herausgegeben, auf das wir an dieser Stelle gerne verweisen. Das Beitragsfoto dazu stammt von Milad Ahmadvand.

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Identitäten in Köln

Vor Kurzem haben wir die Ausstellung „Identitäten in Köln“ eröffnet – eine Foto-Ausstellung, die im Rahmen des Herkunftssprachenunterrichts an Kölner Schulen entstand. Das Projekt lief über ein Jahr und die Eröffnung war ein großer Erfolg. Inklusive einer wunderbaren kleinen Performance, über deren Entstehung man hier einen feinen Blogbeitrag lesen kann. Wir möchten das Thema der Tagung in möglichst vielen Perspektiven spiegeln und dazu gehört auch die Frage, auf welche Weise die postmigrantische Gesellschaft sich im Rahmen der Kulturvermittlung abbilden lässt. Wir erweitern an dieser Stelle die Projektvorstellung über den Rahmen des Tagungsprogrammes hinaus. Um weitere Diskussionen – gerne auch auf unserem Blog – anzustoßen.

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Die Sprache der Kunst

Foto: Die afghanische Künstlerin Sara Nabil und ihr Werk bei der Plattform Kulturelle Bildung in Genshagen
(c) Anna Rozkosny

 

Die Stiftung Genshagen ist eine von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Land Brandenburg geförderte Einrichtung. Der Bereich Kunst- und Kulturvermittlung in Europa organisiert künstlerisch-kulturelle Projekte sowie den strategischen Dialog zwischen Akteuren und Experten der Kunst- und Kulturvermittlung und der Kulturellen Bildung im Rahmen von Tagungen, Kolloquien, Preisverleihungen und Künstlerresidenzen.

Vorletzte Woche veranstaltete die Stiftung im Rahmen der „Plattform Kulturelle Bildung“ eine Laborwerkstatt, die sich dem visionären Potenzial der Kunst widmete. „Kunst und Kulturelle Bildung im Kontext von Flucht, Ankommen und Zukunftsgestaltung“ – lautete der Untertitel und es waren rund 75 Teilnehmende aus der künstlerisch-kulturellen Praxis vor Ort, die in kleinen Gruppen miteinander das Thema bearbeiteten. Wir haben mit Dr. Maren Ziese gesprochen, die diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Projektleiterin der Stiftung, Sophie Boitel, organisiert hat.

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Guides des Projekts „Multaka: Treffpunkt Museum“ | © Staatliche Museen Berlin, Museum
für Islamische Kunst, Foto:  Milena Schlösser

Multaka: Treffpunkt Museum – Geflüchtete als Guides in Berliner Museen

Das Beitragsbild zeigt die Guides des Projekts „Multaka: Treffpunkt Museum“ | © Staatliche Museen Berlin, Museum für Islamische Kunst, Foto: Milena Schlösser

Projektvorstellung

Mit einem spannenden Projekt kommen Heike Kropff (Leitung Bildung und Vermittlung) und Razan Nassreddine (Projektleitung) von den Staatlichen Museen zu Berlin nach Köln, um aus der Praxis zu berichten. „Multaka: Treffpunkt Museum“ wurde durch mehrere Förderer möglich gemacht: dem  Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Schering-Stiftung, der Stiftung Deutsches Historisches Museum, den Freunden des Museums für Islamische Kunst im Pergamonmuseum e.V., sowie zahlreiche private SpenderInnen. Und es ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Im November 2015 startete man und geplant ist eine Laufzeit bis April 2017. Das Medienecho war riesengroß. Sogar die New York Times berichtete. Wir haben vorab ein Abstract von Heike Kropff erhalten, in welchem sie das Projekt kurz vorstellt. Auf den Austausch über die Erfahrungen damit sind wir sehr gespannt.

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Pädagogik der Anerkennung: ein Konzept für eine zeitgemäße Geschichtsvermittlung

Projektvorstellung

Einen weiteren Bericht aus der Praxis wird Dr. Ruth Preusse von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz vorstellen. Sie spricht über die Beteiligung des Hauses am Projekt „Was ist frau ohne ihre Geschichte?“, welches mit Migrantinnen und Geflüchteten im Rahmen eines mehrteiligen Förderprogramms der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ stattgefunden hat.

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Voraussetzungen für Museumsprogramme mit Geflüchteten

Vorstellung der Impulse

Doris Hefner wird mit Ihrer Namenskollegin Eleonore Hefner auf der Tagung ein Gespräch über die externen Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Geflüchteten führen. Sie hat uns vorab schon einmal einige zentrale Aspekte aufgelistet, die aus ihrer Sicht unabdingbar für das Gelingen von Projekten in diesem Zusammenhang sein können.

Doris Hefner ist freischaffende Kulturvermittlerin und arbeitet mit culturalive vor allem auch in der Weiterbildung für Museumspädagogen. Sie ist Archäologin und bietet neben der Beratung auch die Erstellung von museumspädagogischen Konzepten und Rahmenprogrammen an. Wir freuen uns auf ihren Impuls zur Tagung und sind sicher, dass die Diskussion dadurch angeregt wird. Gerne sammeln wir auch schon im Vorfeld Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema. Einfach hier kommentieren und wir greifen das auf!

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Gute Beispiele

Die Tagung setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die Praxis der Vermittlungsarbeit. Neben den Impulsen, die die Diskussionen in Gang bringen sollen, werden einzelne Projekte vorgestellt, die im Zusammenhang mit Flucht und Willkommenskultur an den Kulturinstitutionen in Deutschland entstanden sind. Der gemeinsame Austausch über die Fragen wirkungsvoller Methoden oder Nachhaltigkeit der Projekte sind ein zentrales Anliegen.

„Zwischen den Welten“ – wie gestaltet sich dieser Zustand in unserer Gesellschaft. Sicherlich kann man an zwei Tagen keinen umfassenden Überblick leisten. Wir versuchen, einen relevanten Querschnitt zu liefern. Was hat funktioniert? Wie kann man die Organisation bewerkstelligen? In welcher Richtung geht es weiter? Mit diesen Fragen wird sich die Tagung beschäftigen. Das Blog berichtet im Vorfeld über die teilnehmenden Projekte, stellt einige von ihnen näher vor. Da aber der digitale Raum nicht begrenzt ist, können wir auch über die Programmpunkte hinaus weitere Ansätze vorstellen.

Wenn Sie Projekte an Kulturinstitutionen kennen, die sich mit Flucht und transkulturellem Dialog beschäftigen, dann können Sie uns gerne eine Mail schicken. Wir werden dann ausgewählte Beispiele gerne hier auf dem Blog präsentieren.

Das Beitragsbild entstammt der Performance We the People, die auf der Tagung ebenfalls vorgestellt werden soll.

Interview mit Dr. Sabine Dengel

Dr. Sabine Dengel ist von Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung eine der Hauptverantwortlichen für die Veranstaltung. Frau Dengel ist seit 2008 wissenschaftliche Referentin für politische und kulturelle Bildung bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind u.a. die Theorie politischer und kultureller Bildung, (historische) und Demokratietheorie.

In diesem Interview spricht sie über die Gedanken, die hinter der Veranstaltung stecken und macht deutlich, welche Ziele man sich damit gesetzt hat.

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