identitaetenbeitragsbild

Identitäten in Köln

Vor Kurzem haben wir die Ausstellung „Identitäten in Köln“ eröffnet – eine Foto-Ausstellung, die im Rahmen des Herkunftssprachenunterrichts an Kölner Schulen entstand. Das Projekt lief über ein Jahr und die Eröffnung war ein großer Erfolg. Inklusive einer wunderbaren kleinen Performance, über deren Entstehung man hier einen feinen Blogbeitrag lesen kann. Wir möchten das Thema der Tagung in möglichst vielen Perspektiven spiegeln und dazu gehört auch die Frage, auf welche Weise die postmigrantische Gesellschaft sich im Rahmen der Kulturvermittlung abbilden lässt. Wir erweitern an dieser Stelle die Projektvorstellung über den Rahmen des Tagungsprogrammes hinaus. Um weitere Diskussionen – gerne auch auf unserem Blog – anzustoßen.

Weiterlesen

p1090590

Voraussetzungen für Museumsprogramme mit Geflüchteten

Vorstellung der Impulse

Doris Hefner wird mit Ihrer Namenskollegin Eleonore Hefner auf der Tagung ein Gespräch über die externen Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Geflüchteten führen. Sie hat uns vorab schon einmal einige zentrale Aspekte aufgelistet, die aus ihrer Sicht unabdingbar für das Gelingen von Projekten in diesem Zusammenhang sein können.

Doris Hefner ist freischaffende Kulturvermittlerin und arbeitet mit culturalive vor allem auch in der Weiterbildung für Museumspädagogen. Sie ist Archäologin und bietet neben der Beratung auch die Erstellung von museumspädagogischen Konzepten und Rahmenprogrammen an. Wir freuen uns auf ihren Impuls zur Tagung und sind sicher, dass die Diskussion dadurch angeregt wird. Gerne sammeln wir auch schon im Vorfeld Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema. Einfach hier kommentieren und wir greifen das auf!

Weiterlesen

Eröffnung

Gemeinsam für Integration im Fußballmuseum Springe

Projektvorstellung

Das Fußballmuseum Springe hat mit einem Projekt auf die verbindende Kraft des Sports gesetzt und eine besondere Ausstellung ins Programm genommen. Im Rahmen der Berichte aus der Praxis wird Dirk Schröder über die Erfahrungen mit den Jugendlichen sprechen, die aus ganz unterschiedlichen Kreisen zusammenkamen, um gemeinsam zu arbeiten. Vorab hat er uns einen Pressebericht zur Verfügung gestellt, mit dem wir uns schon mal in das Projekt einlesen können.  Weiterlesen

20160323_115418_1

Museen als Orte der Willkommenskultur

Das Vorbereitungsteam hat einige Impulsfragen zusammengestellt, die wir gerne nutzen wollen, um die Bausteine unseres Programmes näher vorzustellen.

Wie können Museen sich von tradierten Mustern lösen und Orte transkultureller Kommunikation werden? 

Ein Blick in die Praxis zeigt, wie viel dort schon passiert! Heute möchten wir drei der Projekte kurz vorstellen, die während der Tagung präsentiert werden.

Welcome Science
Das Naturkundemuseum Bielefeld hat mit der dortigen Uni in dem Projekt  Welcome Science kooperiert. Besonders spannend ist hier die Verbindung zur Sprachförderung, die den Veranstaltern wichtig gewesen ist. So ging es zwar in erster Linie um Experimente und Naturphänomene. Dass die Kinder dabei ihren Wortschatz erweiterten, ist aber mehr als nur eine wünschenswerte Begleiterscheinung. Wir sind schon sehr gespannt auf die Erfahrungen, über die Ingo Höpfner und Philippe Diebels uns berichten werden.

Pädagogik der Anerkennung
Im Haus der Wannseekonferenz setzt man auf stärkende Methoden in der Arbeit mit Geflüchteten. Wie sensibel man gerade mit dem Thema der jüngeren deutschen Geschichte umgehen muss, zeigt dieser Bericht. Ruth Preuss wird darüber sprechen, welche Erfahrungen sie an ihrem Hause gemacht hat.

Achtung – Schiris!
Im Museum eine eigene Ausstellung planen? Das Fußballmuseum Springe lässt jugendlichen Kriegsflüchtlingen, deutschen Gymnasiasten und Studierenden hier freie Hand. Gemeinsam planen und realisieren sie eine Ausstellung über das Fußball-Schiedsrichterwesen. Dirk Schröder wird über die Prozesse des Projektes bestimmt viel Input für die Diskussion liefern.

Das war ein erster Einblick in die Inhalte der Tagung. Es sollen noch weitere folgen und wir freuen uns – immer über Anregungen und Kommentare.

 

Interview mit Dr. Sabine Dengel

Dr. Sabine Dengel ist von Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung eine der Hauptverantwortlichen für die Veranstaltung. Frau Dengel ist seit 2008 wissenschaftliche Referentin für politische und kulturelle Bildung bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind u.a. die Theorie politischer und kultureller Bildung, (historische) und Demokratietheorie.

In diesem Interview spricht sie über die Gedanken, die hinter der Veranstaltung stecken und macht deutlich, welche Ziele man sich damit gesetzt hat.

Weiterlesen

248301_105701532857920_2109713_n

Interview mit Dr. Matthias Hamann

Der Museumsdienst Köln freut sich darüber, dass man im Verbund mit vielen Partnern wie der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Bundesverband Museumspädagogik e.V. und den Neuen Deutschen Organisationen gemeinsam diese Tagung in Köln ausrichten wird.

Dr. Matthias Hamann ist seit 2007 Direktor des Museumsdienstes. Er ist Mitglied in den AKs Migration bzw. Bildung und Vermittlung des Deutschen Museumsbundes und seine Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Museums- und Kulturmanagement. Hier beantwortet in diesem Interview zentrale Fragen zum thematischen Hintergrund der Tagung.

Weiterlesen

Top