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Museen als Orte der Willkommenskultur

Das Vorbereitungsteam hat einige Impulsfragen zusammengestellt, die wir gerne nutzen wollen, um die Bausteine unseres Programmes näher vorzustellen.

Wie können Museen sich von tradierten Mustern lösen und Orte transkultureller Kommunikation werden? 

Ein Blick in die Praxis zeigt, wie viel dort schon passiert! Heute möchten wir drei der Projekte kurz vorstellen, die während der Tagung präsentiert werden.

Welcome Science
Das Naturkundemuseum Bielefeld hat mit der dortigen Uni in dem Projekt  Welcome Science kooperiert. Besonders spannend ist hier die Verbindung zur Sprachförderung, die den Veranstaltern wichtig gewesen ist. So ging es zwar in erster Linie um Experimente und Naturphänomene. Dass die Kinder dabei ihren Wortschatz erweiterten, ist aber mehr als nur eine wünschenswerte Begleiterscheinung. Wir sind schon sehr gespannt auf die Erfahrungen, über die Ingo Höpfner und Philippe Diebels uns berichten werden.

Pädagogik der Anerkennung
Im Haus der Wannseekonferenz setzt man auf stärkende Methoden in der Arbeit mit Geflüchteten. Wie sensibel man gerade mit dem Thema der jüngeren deutschen Geschichte umgehen muss, zeigt dieser Bericht. Ruth Preuss wird darüber sprechen, welche Erfahrungen sie an ihrem Hause gemacht hat.

Achtung – Schiris!
Im Museum eine eigene Ausstellung planen? Das Fußballmuseum Springe lässt jugendlichen Kriegsflüchtlingen, deutschen Gymnasiasten und Studierenden hier freie Hand. Gemeinsam planen und realisieren sie eine Ausstellung über das Fußball-Schiedsrichterwesen. Dirk Schröder wird über die Prozesse des Projektes bestimmt viel Input für die Diskussion liefern.

Das war ein erster Einblick in die Inhalte der Tagung. Es sollen noch weitere folgen und wir freuen uns – immer über Anregungen und Kommentare.

 

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